Unterwegs im Bayerischen Wald: Mit der Gondel auf den Arber
Der Große Arber wird mit einer Höhe von 1456 Metern als „König des Bayerwaldes“ bezeichnet. Für uns ist klar, dass wir auf das „Dach des Bayerischen Waldes“ einmal hochmüssen. Auf dem Kleinen Arber waren wir schließlich schon. Ursprünglich hatten wir uns ab dem Aktivzentrum Bretterschachten eine Schneeschuhwanderung über das Mittagsplatzl herausgesucht. Die Wetterbedingungen sind leider nicht die besten. So bleiben wir im Skibus sitzen und fahren bis zur Arber-Talstation.
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An der Talstation weisen Schilder darauf hin, dass für Wanderer keine andere Möglichkeit besteht, als mit der Gondel hoch- und wieder herunterzufahren. Es ist alles vereist. Dazu führen die Wege über die Skipisten, die alle in Betrieb sind. Nicht unsere favorisierte Wahl, aber nun gut, wenn wir schon einmal da sind. Wir kaufen also ein Ticket für 18 Euro pro Person. Mit der Aktivcard erhält man eine Ermäßigung von einem Euro, der reguläre Preis liegt bei 19 Euro. Es ist nicht allzu viel los, und so sitzen wir kurze Zeit später in der Gondel.





Oben angekommen, genießen wir die Aussicht. Es sind zwar ein paar Wolken da, doch die Sicht vom höchsten Berg des Bayerischen Waldes ist uns in viele Richtungen vergönnt. Was leider nur nicht wegen des Wetters klappt, ist der Rundweg am Gipfelplateau. Wer möchte, kann am Großen Arber im Arberschutzhaus und der Eisensteiner Hütte einkehren. Für uns geht es mit der Gondelbahn bald wieder runter; viel machen lässt sich oben ohne Skier nicht.