Schneeschuhwandern im Bayerischen Wald: Silberberg bei Bodenmais
Zu Fuß

Schneeschuhwandern im Bayerischen Wald: Silberberg bei Bodenmais

Blauer Himmel, Sonnenschein, noch liegt Schnee: An unserem letzten Urlaubstag in Bodenmais zieht es uns erneut auf die Schneeschuhe. Wir wollen den Silberberg, den Hausberg von Bodenmais, erklimmen. Gut verbinden lässt sich dies mit den verschiedenen Aktivitäten, die am Silberberg geboten werden: Besucherbergwerk, Rodeln und Skifahren (bei unserem Besuch aufgrund zu wenig Schnee geschlossen), „Silberberg-Coaster“ und diverse gastronomische Angebote.

Mit dem Bus fahren wir zur Talstation am Silberberg. Hinter dem Kinderspielplatz beginnt die Schneeschuhwanderung 81 auf den 955 Meter hohen Berg. Auf den ersten Metern ist der Schnee nicht mehr der beste. An manchen Stellen scheinen Steine hervor. Doch es lässt sich noch mit Schneeschuhen gehen.

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Stetig ansteigend geht es nun zur Schönebene hinauf. Der Aufstieg direkt zu Beginn ohne Warmlaufen ist anstrengend, wir kommen ins Schwitzen. An einer Wegkreuzung halten wir uns links. Es folgt ein nur flach ansteigendes Stück, häufig durch die Sonne hindurch.

Am Wanderparkplatz Schönebene angekommen, kreuzen wir diesen. Er ist ziemlich vereist, doch mit den Schneeschuhen geht es gut. Wir biegen vom Parkplatz aus rechts ab und wandern durch ein schönes Stück Wald. Die Steigung ist gut zu machen.

Etwa eine halbe Stunde später erreichen wir den 955 Meter hohen Gipfel. Belohnt werden wir mit einer großartigen Panoramasicht über Bodenmais, das Zellertal, ins Brandtner Tal sowie zum Kronberg und Harlachberg. Lukas schnallt die Schneeschuhe ab und erklimmt die Felsen zum Gipfelkreuz. Wir nutzen diesen schönen Platz außerdem für unsere Mittagspause.

Weiter geht es schließlich durch den verschneiten Wald Richtung Bergstation Seilbahn. Dahinter befindet sich das Besucherbergwerk, dem wir einen Besuch abstatten. Nach der Führung geht es wieder auf die Schneeschuhe. Wir gehen erst etwas aufwärts zur Seilbahn-Bergstation und queren die Skipiste. Danach biegen wir links ab und laufen durch den Wald nach unten.

Bald schon kommen wir an die Stelle, an der wir beim Aufstieg links abgebogen sind. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt. Eine schöne Wanderung über sechs Kilometer, für die wir drei Stunden und 15 Minuten benötigen. Dabei sind 200 Höhenmeter zu bewältigen.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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