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Zwischenstopp in Amsterdam

Endlich geht sie los – unsere Reise nach Ecuador. Die Vorfreude steigt schon länger, erst Recht, wenn man Reiseführer wälzt, in Blogs stöbert und passende Bücher liest. Und mit einem Großprojekt im Job geht die Zeit bis zum Abflug dann tatsächlich sehr schnell vorbei.

Unser Flug nach Quito geht über Amsterdam. Da die Verbindung eine Nacht in der Hauptstadt der Niederlande vorsieht, beschliessen wir, schon einen frühen Flug zu nehmen und damit einen Tag in Amsterdam zu verbringen.

Vorab haben wir ein Zimmer im Ibis Budget direkt am Flughafen gebucht. Der Vorteil: Am nächsten Morgen sind wir schnell für Passkontrolle, Sicherheitscheck und Bording da. In die Stadt fahren wir ja so oder so. Und tatsächlich macht es preislich kaum einen Unterschied, ob man am Flughafen oder in der Innenstadt wohnt.

Von Schiphol aus sind wir mit dem Hotel-Shuttle in knapp 15 Minuten am Ibis – Gepäck abgeworfen und schon geht es mit dem Bus 397 zur Busstation Elandsgracht. Die Bustickets sind nicht gerade billig, aber das Preisniveau ist – so meinen wir – in der ganzen Stadt recht hoch. Bereits bei der Buchung der Unterkunft war das auffällig. Immerhin: Für 6 Euro pro Person pro Fahrt (90 Minuten ist das Ticket gültig) gibts Strom fürs Handy und WLAN inklusive. Und: Es ist ein Elektrobus.

Angekommen an der Elandsgracht lassen wir uns treiben. Zu sehen gibts den ganzen Tag über nette Häuschen und Boote, während wir an den Grachten entlang spazieren.

An der Prinsengracht werden wir überrascht: Dutzende Boote ankern, Menschen stehen auf den Brücken – auf das Wasser ist eine Bühne gebaut. Und es gibt Musik. Wie wir herausfinden läuft die Probe für eine Art Talentwettbewerb, der am Abend live gesendet wird. Wir suchen uns ein Café und lauschen der Musik – sehr entspannt. Als wir am Abend noch einmal vorbei kommen, gibt es kein Durchkommen mehr vor lauter Menschen.

Wir lassen uns treiben, stöbern ab und an in schicken, kleinen Läden, kommen an der ein oder anderen Sehenswürdigkeit vorbei (z.B. Anne-Frank-Haus, Westerkerk, Palast) und schließlich am Hauptbahnhof an. Dort halten wir uns rechts Richtung Oosterdokseiland, passieren moderne Bauten wie beispielsweise die Bibliothek und lassen uns bei einer kleinen Rast vor dem Nemo Science Center den Wind um die Nase blasen. Ein paar alte, schön restaurierte Schiffe, Möwengekreische, die frische Brise – fühlt sich direkt maritim an.

Wir folgen einer der Grachten in Richtung Southern Canals, bestaunen die Architektur des Hauses am Botanischen Garten und folgen schließlich der Jazzmusik in die Hermitage Amsterdam. Entspanntes Zuhören im Inneren – leider bekommen wir nur noch den Schluss des Konzertes mit. Über eine Hebebrücke queren wir die Amstel und lassen uns schließlich bis zum Blumenmarkt treiben. Im Restaurant Calf und Bloom essen wir zu Abend und dann geht auch schon fast der Tag in Amsterdam zu Ende.

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