Busausbau - Bett
Bulli-Leben

Busausbau: Ein Bett im Innenraum (Teil 1)

Wir schlafen sehr gerne in unserem Hochdach. Doch immer dann, wenn wir nicht unbedingt auffallen wollen (beispielsweise in Städten) oder es kalt ist, ist ein Bett im Innenraum sinnvoll. Hinzu kommt, dass unser Neffe großer Bus-Fan ist und am liebsten ständig mit uns unterwegs wäre. Die Nichten ziehen nun nach mit den Forderungen. Es wird also Zeit für einen Schlafplatz mehr.

Auf Pinterest schauen wir uns die unterschiedlichsten Schlaf-Lösungen an. In der Busbastel-Gruppe erhalten wir ebenfalls Inspiration über Fotos und bei YouTube gibt es auch einige Videos dazu. Ursprünglich hatten wir daran gedacht, eine Art Lattenrost auf unsere Schränke drauf zu setzen – natürlich so variabel, dass das Bett unten jederzeit auf- und abgebaut werden kann. Der Vorteil: eine breitere Schlaffläche. Entsprechend haben wir beim hinteren hohen Schrank auch Platz zwischen dem Ober- und Unterteil gelassen, sodass hier eine Auflagefläche vorhanden ist.

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Doch beim mehrmaligen Durchdenken und Durchsprechen überwiegen für uns die Vorteile, die Schlaffläche aufliegend auf umgeklappter Sitzbank und Heckschrank zu planen. Die Liegefläche wird damit zwar etwas schmaler, doch die Konstruktion lässt sich Platzsparend im Heckraum lagern. Dazu kommt man leichter auf die Schlaffläche – wir werden ja auch nicht jünger…. 😉

Nachdem wir bei einem guten Freund die Original-T4-Schlafbank gesehen haben, haben wir natürlich auch kurz darüber nachgedacht, uns diese zuzulegen. Das Konzept überzeugt: viel Staufläche und ein Bett, dass in sehr kurzer Zeit aufgebaut ist. Doch letztendlich ist es uns zu teuer und zu umständlich, darauf umzuschwenken. Wir müssten die Konstruktion an der Bodenplatte ändern. Auch macht Selbstbauen sowieso mehr Spaß.

An einem Urlaubstag Anfang Januar entsteht die genauere Planung für das Bett. Mit unserem “Bus-Innenarchitekten” und Holzbau-Experten Theo skizzieren wir die Konstruktion. Wie lange sollen die einzelnen Platten werden und wie verbinden wir sie miteinander? Womit schaffen wir Stabilität für die vorderste Platte, die nicht auf der Sitzbank beziehungsweise auf der Heckschublade aufliegt? Und welche Platten-Dicke brauchen wir?

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Wir entscheiden uns für drei 19mm-Multiplex-Platten aus Birke. Verbunden werden sollen sie mit Klavierband. Bei Amazon bestellen wir Klappmechanismen, mit denen wir Kanthölzer an der vordersten Platte befestigen wollen. Aufgeklappt sollen sie dem vorderen Bettbereich Stabilität bringen. Wird das untere Bett nicht gebraucht, können sie eingeklappt und damit leichter verstaut werden.

Die Bestellung bei Hornbach zu Corona-Zeiten ist übrigens sehr lobenswert: Wir bestellen online bei unserem Markt und geben eine Abholzeit an. Sobald von Seiten des Baumarktes die Bestellung fertig vorbereitet ist, erhalten wir per Mail eine Information. Zur angegebenen Uhrzeit fahren wir auf den Parkplatz des Baumarktes. Dort sind Bereiche markiert, in denen wir parken.

Busausbau - Bett

Schilder weisen drauf hin, dass wir eine Nummer anrufen sollen. Das tun wir. Einer von uns soll zum Rolltor kommen. Dort erhalten wir die Ware. Dabei sind die Mitarbeiter so aufmerksam, dass der Griff des Einkaufswagens bei der Übergabe desinfiziert wird. Super Service, finden wir. So schnell haben wir wohl noch nicht Material für unser Busbastelprojekt bekommen. Dann kann es ja losgehen mit dem Bettbau.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als stellvertretende Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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