Wandern an der Nahe: Münsterer Kopf bei Weiler
Zu Fuß

Wandern an der Nahe: Münsterer Kopf bei Weiler

Am Neujahrstag vertreten wir uns die Füße rund um Weiler bei Bingen – mit besten Aussichten auf die umliegenden Gemeinden wie Münster-Sarmsheim sowie die Burg Klopp und das Niederwalddenkmal. Orientiert haben wir uns an dieser Tour auf Outdoor Active:

Wir sind eineinhalb Stunden unterwegs. Auf den 6,6 Kilometer legen wir 213 Höhenmeter zurück. Geparkt haben wir am Friedhof. Möglichkeiten gibt es außerdem auf dem Dorf-Parkplatz. Wir laufen am Friedhof und am Dorfrand vorbei. Dann geht es laut Karte rechts hoch. Der Weg an einem Zaun entlang kann als solcher nicht unbedingt bezeichnet werden. Es wurden zwar ein paar Büsche und Brombeeren zurückgeschnitten, doch schön ist das nicht. Wir würden daher empfehlen, auf der anderen Seite des Friedhofs vorbeizulaufen auf dem sogenannten Ausoniusweg, eine alte Römerstraße.

Nachdem wir das Stück am Zaun geschafft haben, kommen wir zu einem schönen Picknickplatz mit Blick auf Bingen. Wir queren den Ausoniusweg und laufen über einen Wiesenweg zum Kriesberg. Dort wartet ein schöner Wald auf uns. Auf der Karte ist ein schmaler Pfad eingezeichnet, dem wir vorbei an ein paar Jägersitzen folgen. Nach einiger Zeit kehren wir allerdings um – wir müssten durch viel Gestrüpp durch. Auf der Karte entdecken wir, dass wir auch einem breiteren Fortsweg folgen könnten – das nutzen wir. Kurze Zeit später sind wir auf der gleichen Strecke unterwegs, wie bei der Tour vermerkt.

Es folgt nun ein gut zu gehender Panoramaweg rund um den Münsterer Kopf. An einigen Stellen gibt es schöne Ausblicke, erst recht, als sich die Sonne durch die Wolken kämpft. Oberhalb von Münster-Sarmsheim laufen wir ein Stück durch die Weinberge. Hier können wir sogar die Rochuskapelle entdecken.

Nach den Weinreben geht es wieder in den Wald. Wie auf der Outdoor-Active-Karte angegeben, biegen wir links ab. Wir würden empfehlen, den letzten Links-Abzweig nicht zu nehmen. Der Wald ist echt schön, doch der Weg, der dann rechts abgeht zurück zum Kriesberg, ist nicht unbedingt ein Weg. Wildschweine haben das Stück im Wald ordentlich umgegraben, viele Bäume und Äster liegen kreuz und quer.

Am Ende der Waldschneise geht es ein kleines Stück durchs Gestrüpp, dann sind wir wieder auf dem Forstweg, den wir von Beginn schon kennen. Über einen Pfad geht es zurück zum Kriesberg. Wir laufen über das Wiesenstück und nehmen dann den breiteren Feldweg, der in der Pfarrer-Roerig-Straße endet. Es geht nun ein Stück durch den Ort. Kurze Zeit später sind wir wieder am Friedhof angekommen.

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Die kleine Wanderung zum Start ins Jahr tut gut. Besonders schön ist der Panorama-Teil mit ganz unterschiedlichen Sichten auf Hügel, Reben, Rhein und Orte.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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