Unterwegs im Schwarzwald: Allerheiligen-Wasserfälle und Kloster
Zu Fuß

Unterwegs im Schwarzwald: Allerheiligen-Wasserfälle und Kloster

Wenigstens ein bisschen wandern und sich bewegen, auch wenn das Wetter bei unserem Aufenthalt im Baumhaus in Bottenau nicht das beste ist. Wir entschließen uns, die Allerheiligen-Wasserfälle und die nahe gelegene Klosteranlage zu besuchen.

Auf dem Weg von Oberkich zum Eingang der Wasserfälle fahren wir über ein paar leicht abenteuerliche Wege. Entgegen kommen dürfte uns keiner. Doch bei dem Regenwetter ist sowieso kaum einer unterwegs. Die Ausblicke, die wir erhalten, sind einfach nur toll. So stellt man sich den Schwarzwald vor.

Unterwegs im Schwarzwald: Allerheiligen-Wasserfälle und Kloster

Es gibt zwei Möglichkeiten, die 83 Meter tief stürzenden Wasserfälle anzuschauen: Einmal von oben kommend und einmal von unten. Auch gibt es wohl einen Rundweg, wir wählen allerdings den gleichen Hin- und Rückweg. Eine Freundin war erst letztens da und hat uns empfohlen, von unten zu starten. Also parken wir unser Auto auf dem unteren Parkplatz und laufen los.

Werbung


Wie man auf der Webseite von Schwarzwald-Tourismus nachlesen kann, wurde die Schlucht 1840 erschlossen. Lange war nur sehr schmaler Weg angelegt. Die Felsabstürze mussten mit Leitern überwunden werden. Davon ist heute (leider) nichts mehr zu sehen. Ein Weg, auf dem wir gut zu zweit gehen können, schlängelt sich am Fluss entlang. In der Schluchtenwelt laufen wir hier und da dann doch hintereinander, doch es gibt „normale“ Treppen, um die Wasserfälle zu entdecken. Schön ist es dennoch – auch bei Regenwetter.

Am Ende der Wasserfälle angekommen, läuft man eine Art Allee entlang. Zur rechten Seite liegt hoch oben das Ehrenmal des Schwarzwaldvereins. Vor uns erstreckt sich der Klostergarten mit – bei unserem Besuch leeren – Wasserbecken und Springbrunnenanlagen. In einem kleinen Informationszentrum erfahren wir mehr zur Geschichte des Klosters. Uta von Schauenburg gründete Ende des 12. Jahrhunderts das Kloster als Prämonstratenser-Propstei. Von der frühgotischen Kirche ist leider nur noch eine Ruine übrig. Die Kirche wurde 1804 von einem Blitz getroffen und dabei weitgehend zerstört.

Der Besuch an Wasserfällen und Klosterruine sind ein netter Ausflug. Auch bei Regen fanden wir die kleine Wanderung sehr nett – mit dem Vorteil, dass wir die Touristenattraktion für uns alleine hatten.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert