Bus-Abenteuer: Stellplatz in Karpacz in Polen
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Bus-Abenteuer: Stellplatz in Karpacz in Polen

Einen Stellplatz mit bester Aussicht auf die Schneekoppe finden wir in Karpacz: Panorama Camping. Der Platz ist das ganze Jahr geöffnet. Im Winter kann man direkt aus dem Camper auf die Schneepiste, denn direkt am Platz ist eine der vielen Skimöglichkeiten in Karpacz. In der Sommersaison weiden Ziegen und Alpakas auf der Wiese.

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Wir haben vorab Kontakt mit dem Platz per WhatsApp – die Nummern finden sich auf der Webseite wieder. Da wir spät anreisen, wollen wir wissen, ob noch ein Platz frei ist und wir auch nach 20 Uhr noch reinkommen. Das ist alles kein Problem. So lange das Tor offen ist, sei ein Platz frei, heißt es. Man kann sich aussuchen, wo man steht, und schickt eine SMS oder WhatsApp mit der Anzahl der Personen, den Namen und dem genauen Stellplatz. Am nächsten Morgen treffen wir eine der Verantwortlichen auf dem Weg ins Bad. Dabei wird noch einmal kurz geprüft, ob wir uns registriert haben. Alles sehr einfach. Kartenzahlung ist auch möglich.

Da nicht viel los ist, können wir uns einen geraden Platz mit Blick auf die Schneekoppe auswählen. Am ersten Tag kommen wir just beim Sonnenuntergang an. Das Bergglühen ist fantastisch. Am nächsten Tag zeigt sich nach unserer Wanderung auch mal die Schneekoppe – auch wenn man es auf dem Foto nicht so gut erkennt.

Am Platz selbst gibt es die Möglichkeit – gegen Gebühr – Strom zu zapfen. Wir kommen ohne aus. Es ist ja nicht so warm und so reicht unser Solarpanel auf dem Dach für die Kühlbox und zum Handy laden. Im Haus befinden sich Waschräume, Toiletten und die Möglichkeit, Geschirr abzuwaschen. Heißes Wasser ist vorhanden, die Duschen sauber – ein Traum.

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Der Müll wird getrennt. Am Eingangstor finden sich entsprechende Tonnen. Auch entdecken wir eine Feuerstelle, die bei dem Regenwetter leider für uns nicht in Frage kommt. Aus dem Ort laufen wir in etwa 25 Minuten hoch zum Platz. Um ein Restaurant zu besuchen, müsste man wieder runter in die Stadt. Per Rad wäre dies auch machbar, allerdings mit Steigungen. Wir entscheiden uns daher, selbst zu kochen.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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