Roadtrip Polen: Wojnowo – Mikolajki – Mragowo
Auf dem Weg vom großen Schoben-See zur Wolfsschanze gibt es einige Orte, die wir uns für einen möglichen Stopp markiert haben. Auch böte es sich an, Kanu fahren zu gehen. Wir entscheiden uns, die Orte Wojnowo, Mikolajki und Mragowo zu besuchen.
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Als erstes stoppen wir in Wojnowo, einem Dorf der aus Russland stammenden Altgläubigen. Bei der Fahrt durch den kleinen Ort entdecken wir ein paar alte Holzhäuser, die mit Schnitzwerk geschmückt sind. An der Kirche stoppen wir kurz, und bewundern den blau-weißen Holzbau mit seiner auffälligen Kuppel von allen Seiten. Wer in die Kirche rein möchte, kann bei den Nonnen klingeln, und wird dann eingelassen – so heißt es zumindest auf einem handgeschriebenen, in deutscher Sprache verfasstem Schild.



Zur Mittagszeit erreichen wir Mikolajki und kehren dort an der Hafenpromenade in der Tawerna Zagiel ein. Während Lukas sich einen Burger gönnt, gibt es bei Jule Fisch. Mikolajki ist Touristenzentrum, das merkt man direkt. Am Hafen kann man sich Boote leihen oder mit einem Ausflugsschiff den See erkunden. Wären wir länger geblieben, hätten wir uns überlegt die Wanderung zum Schwanensee mit 2500 Höckerschwänen oder die Radtour über 85 Kilometer um den Sniardwy-See zu machen. So schlendern wir rund um das Essen an der Hafenpromenade entlang und bummeln über den Rathausplatz. In Stadtnähe gibt es mehrere Parkplätze, für die man jeweils eine Gebühr zahlt.



Als Nächstes stoppen wir in Mragowo, ebenfalls einem touristischen Zentrum mit gut erhaltener Altstadt, schicken Häusern und teilweise Kopfsteinpflaster. Wir entdecken einige kleinere Läden, gleich mehrere Seen und schlendern durch grüne Parkanlagen. Natürlich lässt sich auch Papst Johannes Paul II entdecken und – ungewöhnlich – eine evangelische Kirche. Eigentlich hätten wir hier gerne noch eine Runde mit dem Tretboot gedreht, doch die Boote und ihre Verleiher scheinen hier im Mai noch nicht in die Saison gestartet zu sein. Parken lässt sich übrigens am Stadteingang umsonst auf einem großen Parkplatz.







Nach den drei schönen Stopps steuern wir die Wolfsschanze an – ein nächster historischer Stopp.
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