Bus-Abenteuer: Agroturystyka Nostalgia przy Kurhanie in Polen
In den Masuren bleiben wir zwei Nächte auf dem Agroturystyka Nostalgia przy Kurhanie. Der Platz ist wunderschön gelegen am Jezioro Sasek Wielki, oder auch großer Schoben-See. Drei Kilometer von der Hauptstraße entfernt, und mit einem Kilometer Abstand zum nächsten Nachbarn ist es sehr ruhig und idyllisch. Wir genießen die beiden Nächte bei den freundlichen Gastgebern Jan und Janka Czeszel sehr. Vom Platz aus machen wir eine Radtour.
Von der Hauptstraße geht es drei Kilometer über einen Feldweg, mal mit Schotter und mal mit Sand. Wir passieren zwei Bauernhöfe, die sehr verlassen aussehen. Doch wie wir später von unseren Gastgebern erfahren, sind sie teilweise bewohnt. Am Wegende angekommen müssen wir durch ein Tor durch, dass sich mit einem Schalter öffnen lässt. Der Bauernhof liegt in einer Sackgasse an einer Verengung des Sees Sasek Wielki. Schafe, Katzen, Hühner, Gänse, Störche und ein Hund laufen frei herum, stören sich aber nicht an unserer Anwesenheit. Ein zweiter Hund wird abends einmal rausgelassen und besucht uns dabei neugierig. Auch Pferde und Schweine soll es geben, gesehen haben wir sie nicht.
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Auf dem großen Gelände rund um das Bauernhaus finden sich neben einem Garten mehrere Schuppen, eine Holzschaukel, ein Baumhaus, Bienenstöcke, ein Camper, den man wohl mieten kann, sowie ein Holzhaus in einem See. Hier sind während unseres Besuches zwei Angler, die regelmäßig in die Masuren kommen. Auch im Haupthaus kann man sich in Zimmer einmieten. Wir bekommen auch vom eigenen Hafen berichtet – und schauen ihn uns natürlich an: An einem weiteren Steg liegt ein kleines Schiff, dessen Aufbau ein alter Campinganhänger ist.
Wir finden einen Platz direkt an einem Steg, hinter einem kleinen Berg. So sind wir etwas abgeschieden. Den daneben stehende Holzunterstand mit Bank dürfen wir mitnutzen, wie überhaupt sehr viel anderes. Am Steg liegt ein Boot an, das wir nutzen dürften. An dem einen Morgen wird uns ein frisch geangelter Fisch angeboten. Auch Eier und andere Produkte könnten wir haben, wenn uns was fehlen würde. Holz für Lagerfeuer erhält man umsonst. Als es regnet, wird uns gesagt, dass wir nicht in unserem Bus sitzen müssten. Wir könnten gerne ins Haus kommen in einen Gemeinschaftsraum und dort auch Bücher ausleihen, die es auf deutsch gäbe. Die Besitzer sprechen gut deutsch, sie haben einige Jahre in Deutschland gelebt.











Der Platz ist umgeben von einem Naturschutzgebiet und so können wir allerlei Naturstimmen lauschen. Quakende Frösche sind darunter, ein Kuckuck, verschiedene Vögel, die wir nicht zuordnen können. Laut Text auf der Webseite des Platzes gibt es auch Biber, doch entdeckt haben wir sie nicht. Abends den Sonnenuntergang am See zu beobachten und etwas später, wie der Nebel aufsteigt – das ist einfach nur mystisch.
Als Waschgelegenheit können wir ein Waschbecken, Dusche und Toilette in einem Anbau mitnutzen. In dem Kellerraum befindet sich außerdem eine Sauna. Die Nacht kostet pro Person pro Nacht 10 Euro, die vor Ort in bar am Ende des Aufenthalts bezahlt werden.
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