Roadtrip Polen: Darlowo – Gärten in Dobrzyca – Kolobrzeg
Von Rowy aus geht es auf die Insel Wollin. Unterwegs stoppen wir in zwei Städten sowie in schön angelegten Gärten. Erster Anlaufpunkt ist Darlowo, das für seine Teewurst bekannt ist. In dem kleinen Städtchen schauen wir uns das Schloss Rügenwald an, wo wir davor auch einen Parkplatz finden. Nur von Juni bis Ende August muss man dort Parkgebühren zahlen. Das vor dem Schloss liegende Bachsteinhaus sieht nett aus. Dort könnte man auch einkehren.
Wir laufen weiter durch eine kleine Fußgängerzone zum zentralen Platz. Dort befindet sich das Rathaus und die Kirche, die wir besichtigen. Auf der einen Seite der Kirche findet sich eine Luther-Eiche. Nach dem kurzen Rundgang ist man mit Darlowo auch schon durch.





Wir steuern nun die Hortulus-Gärten in Dobrzyca an. Zwei Stück befinden sich dort: Eine Anlage, in der Themenspezifisch Gärten angelegt sind, sowie einer mit einem Labyrinth. Für den Themengarten zahlt man 48 Zloty pro Person, für den Labyrinth-Garten 68 Zloty. Ein Kombi-Ticket erhält man für 96 Zloty. Wir besuchen nur den Themengarten und das dort liegende Pflanzencenter und bezahlen somit etwa 25 Euro.
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Beim Ankommen wird uns ein Parkplatz zugewiesen – dieser kostet nicht separat. Im Gartencenter erhält man die Tickets sowie einen Übersichtsplan. Wir treten ein und laufen durch die verschiedenen Teile des Gartens, darunter einen japanischen und einen französischen sowie einen Wald- und einen Rosengarten. Direkt zu Beginn ist ein großer Teich mit Seerosen, Fischen und Schildkröten. Im Waldgarten finden sich Hängematten und wir legen eine kurze Entspannungspause ein. Immer wieder sind Wasserelemente eingebaut wie Brunnen, kleine Bäche oder den markant-gestalteten bunten Teil, der von Gaudi inspiriert ist. Ein Teil des Gartens ist ganz in weiß gehalten, an anderer Stelle entdecken wir Rhododendron in vielen verschiedenen Farben. Interessant ist, dass viele Tulpen hier noch nicht verblüht sind – und das Ende Mai.








Nach dem Besuch des Themengartens laufen wir am Café vorbei in die Außenflächen des Gartencenters. Hier kann man unter unzähligen Pflanzen, die sich auch in den Gärten befinden, auswählen. Im Pflanzencenter selbst gibt es eine Vielfalt an Samen, Marmeladen und Sirup sowie jede Menge Deko.
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Für uns geht es weiter nach Kolberg – oder auch Kolobrzeg. In der Nähe des Flusses Persante, gut gelegen zwischen Mole und Innenstadt, finden wir einen überwachten Parkplatz. Wir laufen als erstes ins Hafengebiet, wo sich neben einem Riesenrad mehrere Buden befinden. Am schönen Leuchtturm schlendern wir die Promenade entlang zum Denkmal der Vermählung mit dem Meer.



Durch die Parkanlage laufen wir schließlich Richtung Innenstadt, wo wir uns Dom, imposantes Rathaus sowie Lunten- und Gefängnisturm ansehen. Wir laufen an einer alten Fabrik vorbei, die früher Elektrizitätswerk, später Süßigkeiten-Manufaktur war. Schräg gegenüber ist ein weiteres tolles Gebäude. Dann geht es wieder ans Flussufer, denn dort befindet sich eine Salzquelle. Im Reiseführer heißt es, dass die Polen sich hier Salzwasser abzapfen, um ihre Dill-Gurken damit einzumachen. Und tatsächlich: Wir sehen einen Mann, der sich in einen Wasserkanister etwas abzapft.




Am Flussufer stehen einige Hochhäuser. Generell fallen uns diese in Kolobrzeg auf. Einige am Wasser sind mit fantasievollen Graffiti versehen. Nach dem Stopp hier fahren wir nun weiter auf die Insel Wollin.