Dimbacher Buntsandstein Höhenweg
Zu Fuß

Wandern in der Pfalz: Dimbacher Buntsandstein Höhenweg

Wir haben mal wieder Lust auf Pfälzer Wald und rote Felsen. Zwischen Annweiler und Dahn gibt es wunderschöne Ecken – jede Menge davon stehen auf unserer Wander-Bucketlist. Am einem sonnigen Frühlings-Sonntag wandern wir etwa zehn Kilometer auf dem Dimbacher Buntsandstein Höhenweg. Uns begeistern dabei die vielen Buntsandsteinfelsen, die wir auf dem Weg über Dimberg, Rötzenberg und Immersberg zu sehen bekommen.

Kurz vor dem Ortseingang Dimbach gibt es einen Wanderparkplatz, der bei unserer Ankunft leider schon voll ist. Also fahren wir in den Ort rein und parken am Dorfgemeinschaftshaus. Da der Weg später hier wieder endet, stehen keine Zusatz-Kilometer an. Ein Stück geht es nun an der Straße entlang, dann sind wir beim Wanderparkplatz angekommen. Ab da müssen wir es erst einmal ordentlich Bergauf. Die steilen Anstiege werden uns auf dieser Tour noch häufiger begegnen.

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Oben angekommen sehen wir die ersten Buntsandsteinfelsen: das Massiv des Falkensteins. Wir laufen auf dem Höhenweg vorbei an hohen Gebilden. Der schmale Pfad führt rechts unterhalb der Felsen entlang. Kurz vor dem Kaftenstein kommen wir an ein paar aufeinander gestapelten Steinen vorbei. Viele Eidechsen begegnen uns auf den nächsten Metern. Dann erreichen wir den Damberg, an dem ein paar Kletterer unterwegs sind.

Kurze Zeit laufen wir nun über einen breiteren Wanderweg. Dann biegen wir rechts ab – steil bergauf. Schon bald sehen wir die nächsten Felsen. In einer kleinen Höhle ist eine Krippe aufgebaut. Links von den Isselmannsteinen führt der Weg nun leicht ansteigend nach oben, dann wird es steiler. Unser Ziel ist der Rötzenberg mit den mächtigen Rötzenfelsen. Die Aussicht über das Pfälzer Bergland dort ist fantastisch.

Vom Rötzenberg geht es nun wieder auf einem wunderschönen schmalen Pfad nach unten. Unterhalb des Felsmassivs verläuft die Route an einer Schutzhütte vorbei. Wer abkürzen möchte, kann hier den direkten Abzweig nach Dimbach nehmen. Nach kurzer Zeit auf einem breiteren Weg biegen wir links ab – natürlich nach oben. Auf dem serpentinenmässigen Pfad kraxeln wir aufwärts und erreichen erneut ein wunderschönes Eckchen. Im Gegensatz zum Rötzenberg und Damberg sind hier keine Leute unterwegs. Wir haben die Felsen für uns alleine und genießen das sehr.

Vom Kieungerfelsen aus geht es über den Horn-Gipfel Richtung Häuselstein vorbei an moosbewachsenen Steinen und Felsen. Das sieht fast ein bisschen mystisch aus. Als wir denken, dass nun bestimmt keine Felsformationen mehr kommen, werden wir erneut mit welchen überrascht. Auf diesem Höhenweg bekommt man auf jeden Fall sehr viel Buntsandstein geboten.

Wir laufen an ein paar Steinen vorbei, die uns an Grenzsteine erinnern. Dann geht es steil abwärts. Kurz vor dem Ende ragt ein Fels weit in den Himmel empor. Der Keeshäwel steht auf halber Höhe des Weimerbergs und ist imposant anzuschauen.

Dimbacher Buntsandstein Höhenweg

Nun ist es nicht mehr weit in den Ort, dazu geht es nur Bergab. Nach zwei Stunden und vierzig Minuten sind wir wieder zurück an unserem Ausgangspunkt. Der Buntsandstein-Weg ist für etwas Höhentraining geeignet – 550 Höhenmeter haben wir bewältigt. Die Zeit vergeht bei dieser Route wie im Fluge: Es gibt jede Menge Highlights und vieles zu entdecken.

Die Tour ist auf Outdoor Active in vielen verschiedenen Einträgen dokumentiert. Wir haben uns nach dieser hier orientiert. Weitere Infos gibt es auf der Seite der Urlaubsregion Hauenstein.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als stellvertretende Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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