Unterwegs in Frankreich: Verdon-Schlucht
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Unterwegs in Frankreich: Verdon-Schlucht

Die Gorges du Verdon ist einfach nur beeindruckend. Die imposanten Felsen umrahmen den türkisfarbenen Fluss Verdon, der sich durch den bis zu 700 Meter tiefen Canyon schlängelt. 21 Kilometer lang zieht sich einer der größten Schluchten Europas, von Castellane bis nach Moustiers-Sainte-Marie und dem Stausee Lac de Sainte Croix.

Vom Stausee aus kann man mit Kajaks auf dem Fluss ein wenig in die Schlucht reinpaddeln. Auch Wildwasser-Rafting ist wohl möglich. Natürlich gibt es viele Wandermöglichkeiten – wir steigen beispielsweise beim Point Sublime in die Schlucht hinab und durchqueren dabei den Tunnel Du Baou. An einigen Felsen sind Kletterer unterwegs.

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Wir haben eigentlich vor, die Route de Crête zu fahren. Die 23 Kilometer lange Strecke ist beliebt – bei Autofahrern, Motorradfahrern und aber auch Campern. Da es an manchen Stellen eng ist, sollte man sie nur im Uhrzeigersinn fahren. In La Palud sur Verdon kann man einsteigen.

Bei unserem Besuch im März weist ein Schild darauf hin, dass die Route de Crête noch geschlossen sei. Auch auf Googlemaps hatten wir bereits die Sperrung gesehen, wollten aber dennoch einmal schauen, wie es vor Ort aussieht. Wir können uns denken, dass mit Schnee und Eis die Straße gesperrt ist. Die Nächte sind noch kalt, auch wir hatten nach unserer Nacht in der Schlucht gefrorenen Boden entdeckt.

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Wir fahren bis zum Aussichtspunkt Belvédère de la Carelle. Hier stehen einige Kletterer mit ihren Fahrzeugen und bereiten sich auf ihre Touren vor. Zwei Männer beobachten wir beim Einstieg in die Steilwand. Sehr beeindruckend, was sie vorhaben. Es geht direkt nach unten. Sie berichten, dass sie zwei Paar Schuhe und einiges an Verpflegung dabei haben.

Natürlich ist es spannend, den Kletterern zuzuschauen. Aber natürlich ist auch die Aussicht phänomenal. Die steil abfallenden Felsen, in der Tiefe der Fluss, dazu der tolle, blaue Himmel – einfach nur schön.

Wir fahren vom Aussichtspunkt die gleiche Strecke wieder zurück und machen uns dann auf Richtung Rougon. Dort gibt es einen weiteren Aussichtspunkt, den Point Sublime. Wir stellen unseren Bus ab und schnüren die Wanderschuhe, denn hier wollen wir hinab in die Schlucht steigen.

Nach unserer Wandertour fahren wir im Uhrzeigersinn weiter und machen uns auf Richtung Meer. Auf der Fahrt genießen wir die tolle Landschaft und machen noch einmal Pause für ein Picknick in dieser tollen Umgebung. Wir kommen sicherlich wieder, um die Route de Crête zu fahren – auch wenn das heißt, dann zu kommen, wenn etwas mehr los ist.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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