Aktivhof Sächsische Schweiz
Bulli-Leben

Sächsische Schweiz: Stellplatz Aktivhof

Nach unserem etwas außergewöhnlichen Stellplatz auf dem Dienstwagen-Parkplatz des Reha-Zentrums in Pirna landen wir anschließend auf dem Aktivhof in Porschdorf. Am Rande des Nationalparks stehen wir auf einer großen Wiese und haben einen fantastischen Blick auf die Felsen der Sächsischen Schweiz.

Tatsächlich landen wir zufällig in Porschdorf. Angedacht hatten wir, beim Gamrig zu stehen. Der 253 Meter hohe Berg ist in der Nähe von Rathen -ein guter Ausgangspunkt, um früh zum Besuch der Bastei aufzubrechen. Doch als wir dort ankommen, herrscht recht viel Verkehr. Die Parkplätze sind voll, überall tummeln sich Leute. Wir haben Glück und ergattern einen passenden Abstellplatz für unseren Bus, da just in dem Moment jemand wegfährt.

Gamrig

Auf dem Weg zum Gamrig werden wir angesprochen. „Ihr seid doch die mit dem T4, oder?“, fragt uns ein Mann, der Kletterausrüstung dabei hat. Ja, die sind wir. Er sei auch T4-Fahrer und als solche müsse man ja zusammenhalten, erzählt er uns. Und dann tauschen wir uns aus – zu guten Stellplätzen in der Region und schönen Wanderungen in der Sächsischen Schweiz. Er kommt aus der Nähe und empfiehlt uns den Aktivhof.

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Da am Gamrig viel los ist, landen wir schließlich tatsächlich auf dem Gehöft. Hausherrin Ikea hat auf der Wiese hinter ihrem Vierseitenhof noch ein Plätzchen für uns frei. Ein paar Busse stehen dort bereits, daneben ist Platz für Zelte.

Auf dem unter Denkmalschutz stehenden Vierseitenhof gibt es einige Zimmer und Wanderquartiere – und jede Menge Erlebnispädagogisches Programm. Kanu fahren ist beispielsweise möglich. Es gibt eine riesige Kletterwand und einen großen Lagerfeuerplatz – und im Sommer ein Abenteuercamp für Kinder. Von der Stimmung fühlen wir uns direkt ans Pfadfinden erinnert und fühlen und gleich wohl.

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Praktisch für uns: Wir können die Sanitäranlagen mit nutzen – das sogenannte Pippi-Kacka-Land. Eine Spülmöglichkeit gibt es auch. Komfortable sind Brötchenservice (zumindest an machen Tagen) und der Getränkeverkauf.

Aktivhof Sächsische Schweiz

Einzigartig ist der Blick. Aus unserem Bus heraus blicken wir auf den Brand. Die Felsen schimmert leicht rötlich bei Sonnenuntergang. Auf der anderen Seite ist der Lilienstein zu sehen. Vom Aktivhof aus lassen sich so auch viele Wanderungen starten: Ob zum „Sächsischen Balkon“ oder zur Bastei, nach Hohenstein oder nach Bad Schandau – es ist alles nicht weit und gerade auch mit dem Rad sind die Ausgangspunkte gut erreichbar.

Hervorheben müssen wir allerdings, dass direkt am Platz eine Kirche steht und diese regelmäßig läutet. Uns macht das nichts aus, aber manche fühlen sich davon ja gestört. Aus dem Bett gefallen sind wir allerdings auch einmal: Um 6 Uhr startet ein Alarm. Wir schrecken auf. Was ist das? Es ist unglaublich laut. Einmal aus dem Bett gekrabbelt und geschaut, da erkennen wir, dass in einem an die Wiese angrenzenden Gebäude die Freiwillige Feuerwehr untergebracht ist. Mit der lauten Sirene werden alle herbeigerufen zum Einsatz. Nicht so angenehm am frühen Morgen, doch wenigstens waren wir so früh wach, um die Bastei noch vor den Touristenströmen zu besuchen.

Wir können euch den Aktivhof sehr empfehlen – ob als Stellplatz mit dem Bus oder aber zum Camping oder Wanderstopp. Die Atmosphäre ist sehr angenehm und der Platz super.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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