Busausbau - Streichen
Bulli-Leben

Busausbau: Neue Farbe für unseren VW T4 (Teil 1)

Dass unser Bus dringend neue Farbe benötigte, haben wir euch bereits in unserem Blog-Beitrag zu den Vorbereitungen erzählt. Und gesehen habt ihr es auch sicherlich selbst auf unseren Bildern. Nun also ist es soweit: Unser Bus bekommt einen neuen Anstrich.

Doch so schnell geht es dann doch nicht. Auch wenn wir bereits einiges an Rostbehandlung hinter uns haben und schon geschweißt wurde, steht zum Start der Anstricharbeiten noch einmal das Behandeln von entsprechenden Stellen an. Gerade der Flugrost ergibt sich, weil sowieso der gesamte Bus abgeschliffen werden muss. Aber hier und da gibt es doch noch ein paar Stellen, die etwas mehr Aufmerksamkeit bedürfen. Zum anderen gab es zwischen den Fenstern auch eine schwarze Schicht, die wir nicht mehr haben wollen.

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Wir haben uns ein Wochenende geblockt, an dem wir möglichst viel schaffen wollen. Für den Samstag konnten wir auch ein paar fleißige Helfer*innen gewinnen. Um dann auch wirklich produktiv loslegen zu können, verbringen wir die Abende davor mit Vorbereitungen.

So werden alle Teile am Bus abgebaut, die für die anstehenden Arbeiten im Weg sind oder abmontiert besser behandelt werden können. So kommen die Stoßstangen und unser „Rüssel“ ab. Der Tankdeckel wird genauso entfernt wie die Landstrom-Klappe. Die Seitenspiegel sind im Weg und werden ebenfalls abgeschraubt.

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Wir spritzen an einem Abend alle unebenen Kanten, die beispielsweise nach dem Schweißen entstanden sind, mit Sikaflex zu. Das ist eine etwas klebrige Angelegenheit, wie immer, wenn man mit dem Karosseriekleber unterwegs ist. Dafür ist es dann aber dicht und geschützt für die nächsten Jahre.

Busausbau - Streichen

Auch an das Rohr, an dem der „Rüssel“ befestigt ist, schmieren wir Sikaflex. Tatsächlich ist das eine empfindliche Stelle für Rost. Den hatten wir vor einiger Zeit schon einmal entfernt und das ganze mit Rostschutz eingesprüht. Die Stellen kommen aber immer wieder durch.

Busausbau - Streichen

Die besagten schwarzen Stellen zwischen den Fenstern werden mit der elektrischen Schleifmaschine entfernt. Hier und da wird noch einmal Rost abgeschliffen und gespachtelt. Die Grundlage soll ja sauber sein, sodass nichts unter dem Lack weiter blüht.

Busausbau - Streichen

Am Freitagabend schließlich rühren wir Raptor an (drei Teile Raptor, ein Teil Härter). Ein Mischbecher ist dazu sehr hilfreich. Die besonders resistente 2K-Lackierung bringen wir auf den unteren Teil unseres Busses auf. Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir über den schwarzen Schutz noch einmal drüber lackieren wollen oder die unterste Linie schwarz lassen. Daher bringen wir den Raptor schon einmal auf, damit wir sehen, wie es wirkt, und ausreichend Trockenzeit ist, falls wir doch drüber lackieren wollen. Oberflächentrocken ist Raptor bei 20 Grad nach etwa einer Stunde. Nach zwölf Stunden kann man wieder drüber streichen. Richtig durchgetrocknet ist er nach mehr als drei Tagen.

Logisch, dass vor dem Aufbringen die Fläche gereinigt werden muss. Mit Silikonentferner geht dies sehr gut. Mit einer kleinen Rolle bringen wir schließlich den Raptor rundherum auf. Das geht ziemlich schnell und ist nach etwa 15 Minuten bereits erledigt.

Die Vorarbeiten sind damit erst einmal erledigt – nun kann das Wochenende und das eigentliche Streichen beginnen…

Zu Teil 2 und Teil 3 sowie den Vorbereitungen.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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