Himmelssteig Stephanshausen
Dehääm,  Zu Fuß

Wandern im Rheingau: Himmelssteig Stephanshausen

Über Wiesen und Feldwege, durch den Wald und über Ebenen mit schöner Aussicht führt der Himmelssteig Stephanshausen. Die knapp 13 Kilometer lange Wanderung rund um das Rheingauer „Bergdorf“ ist abwechslungsreich und beinhaltet ein paar Anstiege. Daher wohl auch der Name.

Wir starten am Wanderparkplatz, der an der Straße von Johannisberg Richtung Stephanshausen liegt. Schon beim Aussteigen landen wir im Matsch – das ist auf dieser Runde und nach vielen Schnee- und Regenfällen einfach nicht vermeidbar. Die Route schlagen wir entgegen der auf Outdoor Active angegebenen Laufrichtung ein: Ein schmaler Pfad führt uns in den Wald. Bald schon passieren wir die erste „Himmelsliege“ – von den Rastbänken gibt es mehrere auf dem Weg und hätte es nicht minus zwei Grad, würden wir sie sicherlich intensiv nutzen.

Wir kommen auf breitere Wege, auf denen teilweise Pfützen gefroren sind, und werfen den ersten Blick aufs Bergdorf. Richtig rein in den Geisenheimer Stadtteil kommen wir nicht. Aber über einen schmaleren Weg nähern wir uns dem Ortsrand und laufen ein kurzes Stück über den Eichenweg an ein paar Häusern vorbei. Am Rande einer Pferdekoppel geht es wieder raus in die Ebene.

An der Aufstauung des Elsterbachs übersehen wir die Markierung des Himmelssteigs und laufen wieder Richtung Ortschaft. Doch schnell bemerken wir, dass wir falsch sind, laufen zurück und nehmen die Kehrtwende. Vor uns sehen wir nun Wiesen, die mit Schnee gepudert sind, und laufen einem von noch jungen Bäumen gesäumten Weg wieder Richtung Wald. Hier treffen wir auf den E3, dem wir ein kurzes Stück folgen, bevor wir die Landstraße das erste Mal kreuzen.

Weiter geht es entlang des Grundscheitbachs, der unseren Weg einige Zeit begleitet. Am Wasserhäuschen in Blickweite zum Ort und auf naheliegende Koppeln stoppen wir kurz, dann geht es weiter Richtung Streuobstwiesen und Bienenstücke. Die Aussicht auf das Tal hier beeindruckt uns, sieht es doch sehr einsam und etwas wild aus.

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Unterhalb des Sandkopfes queren wir den Elsterbach und laufen an einem Steinbruch vorbei. Zu sehen ist er nur durch die Bäume aus der Ferne. Vom Wanderweg aus, der nun auf einem schmalen Pfad verläuft, haben wir keinen Einblick. Lediglich ein paar Steine sind auf der Seite scheinbar runtergepurzelt.

Wir folgen nun ein Stück dem Rheinsteig und queren erneut die Landstraße. Von hier aus ist es nur knapp einen halben Kilometer zum Donnersbergblick. Hier soll man bis zum Pfälzer Wald blicken können. Bei unserem Stopp ist die Sicht etwas eingeschränkt, doch schön ist es dennoch.

Himmelssteig Stephanshausen

Am Donnersbergblick verlassen wir den Rheinsteig und machen uns auf den letzten Kilometer zurück zum Parkplatz. Bald schon sind wir zurück am Auto und machen uns nach zwei Stunden und fünfzig Minuten Wanderung wieder auf den Heimweg.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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