Frankreich: Saintes-Maries-de-la-Mer
Bulli-Leben

Bus-Abenteuer: Stellplatz in Saintes-Maries-de-la-Mer (Frankreich)

Wir sind angekommen in der Camargue. Von Aigues-Mortes fahren wir nach Saintes-Maries-de-la-Mer, denn dort gibt es gleich mehrere Stellplätze zur Auswahl.

Nah an der Stadt oder doch direkt in Strandnähe? Wir landen auf einem Stellplatz westlich von der Stadt in der Nähe des Campingplatzes. Toll finden wir, dass wir direkt hinter dem Sandstrand stehen können. Auch wenn das Wetter nicht das Beste ist, so ist es einfach toll, abends im Bus sitzend das Meerrauschen zu hören. Bei der Ankunft machen wir einen kleinen Spaziergang am Wasser entlang. Und wären Wind und Regen nicht, dann hätten wir sicherlich auch Abendessen und/oder Frühstück an den Strand verlagert.

Zu Fuß sind es etwa zwanzig Minuten in den Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer, der in den Sommermonaten – so hören wir aus Berichten – wohl ziemlich voll ist. Es gibt mehrere Wallfahrten. Als wir dort sind, ist der Ort wie ausgestorben. Die vielen Restaurants haben zu, die Bar direkt am Wasser ist abgebaut, am Strand sind nur mutige Kitesurfer unterwegs. Interessant klingt die Therme, in der es auch beheiztes Meerwasser geben soll. Wir haben gehört, dass man ab 17h rein zum Duschen kann.

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Stellen wir unseren Bus am Nachmittag auf dem flachen, geschotterten Platz ab, wachen wir am nächsten Morgen in einem Wasserloch auf. Es hat die ganze Nacht heftig geregnet, dazu stürmte es. Beim Blick am frühen Morgen raus aus unserem Bus staunen wir: Die wenigen Camper und auch wir stehen mehrere Zentimeter im Wasser. Mit Aussteigen ist an diesem Morgen also nichts.

Doch wir sind ja auch im Bus gut versorgt und frühstücken erst einmal. Tatsächlich kann man gut beobachten, wie das Wasser langsam zurückgeht. Um 8.30 Uhr kommt ein Angestellter der Stadt und sammelt die Stellplatzgebühr von 13 Euro ein. Wir lehnen uns weit aus dem Fenster, um ihm das Geld in die Hand zu drücken.

Die 13 Euro sind fast ein bisschen frech. Die Toiletten am Parkplatz sind so eklig, dass wir sie nicht nutzen. Es wird zwar die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung geboten. Doch auch der Bereich ist nicht wirklich gepflegt, sodass wir lediglich schnell die Trenntoilette leeren.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als stellvertretende Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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