Unterwegs in Frankreich: Gordes
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Unterwegs in Frankreich: Gordes

Imposant erhebt sich Gordes auf einem Berg. Die Anfahrt ist bereits wunderschön: Die Straße schlängelt sich unter Mandel- und Olivenbäumen entlang nach oben. Etwa 500 Meter vom Ortskern entfernt, gibt es einen großen Parkplatz, im hinteren Bereich mit Camper-Stellplätzen.

Nach der Wanderung nach Senanque laufen wir noch in den Ortskern hinein. Wir kommen vorbei an schönen Häusern und landen schließlich am zentralen Platz. Von dort aus laufen wir zur Eglise Saint-Firmin, die 1704 auf dem Fundament einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert fertig gestellt wurde. Am Fuße ihres Glockenturms kann man noch einen Kerker entdecken.

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Wir laufen durch die engen Gassen mit den schmalen Häusern. Da die Sonne gerade am Untergehen ist, gibt es ein tolles Licht. Auch die Aussicht unterhalb des Eingangs zu den “Les Caves du Palais Saint-Firmin” ist sehr schön.

Das Château de Gordes stammt ursprünglich aus dem elften Jahrhundert. Die Burg lässt sich auch besichtigen, ein Kunstmuseum befindet sich neben dem Tourismusbüro hinter den Gemäuern.

Wir laufen einmal kreuz und quer durch den Ort, schauen nicht nur nach den hübschen Bauten, sondern auch nach einem Bäcker. Die Boulangerie “Maison Chazarin”, bei der wir uns eigentlich noch mit einem Frühstück versorgen wollten, hat leider geschlossen. Auch im kleinen Supermarkt werden wir nicht fündig, was Backwaren betrifft. Es empfiehlt sich also vor allem in der Nebensaison Einkäufe vorab zu erledigen.

Wer etwas Zeit mitbringt, kann rund um Gordes übrigens einiges entdecken. Rund um den Ort gibt es mehrere Kapellen und Eremitagen, die Ruinen der Benediktinerabtei Saint-Chaffret sowie das Freiluftmuseum Village des Bories.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als stellvertretende Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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