Bus-Abenteuer: Camping Pod Krokwia in Zakopane
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Bus-Abenteuer: Camping Pod Krokwia in Zakopane

In der Hohen Tatra bleiben wir drei Nächte, um zwei längere Wanderungen unternehmen zu können. Als Ausgangspunkt haben wir uns Zakopane ausgesucht, ein Touristenanlaufpunkt. Wir übernachten auf dem Campingplatz Pod Krokwia, der in der Nähe der Skisprungschanzen ist. Hier wird auch beim Weltcup geflogen, und nicht nur da ist viel los in Zakopane. Selbst bei unserem Besuch in der Nebensaison sind in der Stadt mehrere Schulgruppen unterwegs. In der Nähe des Campingplatzes befindet sich außerdem das Naturkundezentrum, auch das scheint bei den Schulklassen beliebt zu sein.

Der Campingplatz selbst ist ruhig gelegen. Wir können uns auf dem weitläufigen Platz selbst einen Standort aussuchen und wählen einen durch Hecken eingezäunten Platz, auf dem auch ein wenig Schotter ist. Bei unserer Ankunft regnet es nämlich ordentlich, genauso am nächsten Tag. Nach dem Besuch in Auschwitz sind wir etwas durchgefroren – wie gut, dass wir unsere mobile Gasheizung dabei haben, um zumindest etwas Wärme in den Bus zu bringen. Eine Anfahrt bis 23 Uhr ist übrigens möglich. Nach der Erfahrung, dass wir in Oppeln abends nicht auf den gewünschten Platz drauf kamen, haben wir schnell noch eine Nachricht geschrieben, und bestätigt bekommen, dass wir auch am Abend noch anreisen können.

Neben uns sind kaum andere Gäste da. Auch die kleinen Ferienhäuser scheinen nicht vermietet zu sein. So sind die Waschgelegenheiten sauber und es ist insgesamt sehr ruhig. Im Waschhaus gibt es mehrere Duschen. Bei den Damen gibt es leider keine Regulierung für warm und kalt und so ist es lauwarmes Wasser, was aus dem Duschkopf kommt. Dafür gibt es einen Föhn und die Heizungen sind an. Vorhanden ist außerdem eine Waschmaschine, eine Gelegenheit zum Geschirr spülen sowie eine Möglichkeit, die Campertoilette zu entsorgen. Der Müll wird getrennt.

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Von Platz aus ist man in fünf Minuten zu Fuß bei den Skisprungschanzen, wo es Souvenierläden und Restaurants sowie Essensstände gibt. Zum nächsten Supermarkt sind es etwa zehn Minuten, in die Stadt knapp 20 Minuten. In der Nähe findet sich eine Bushaltestelle – man könnte also auch mit dem Bus in die Innenstadt mit schöner Fußgängerzone, tollen Holzhäusern und einigen Geschäften und Restaurants fahren.

Wir nehmen am ersten Tag den Bus, um ins Nachbartal zu fahren und dort die Wanderung zum Morski Oko zu machen – trotz Regen. Am zweiten Tag ist das Wetter besser und wir wandern von Kusnice nach Murowaniec. Das 24-Stunden-Busticket, das wir am Automaten erworben haben, gilt allerdings nicht für diese beiden „Touristen-Strecken“. In den jeweiligen Kleinbussen müssen die Tickets separat erworben werden.

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Gezahlt wird bei der Abfahrt – für drei Nächte und zwei Personen zahlen wir im Bus (ohne Strom) 70,50 Euro. Kartenzahlung ist möglich. Bei der Abfahrt aus Zakopane zeigt sich das Bergpanorama der Hohen Tatra schließlich in all seiner Schönheit.

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Chefredakteurin bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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