Bus
Bulli-Leben

Busausbau: Ein neues Getriebe

Wie? Schon wieder Werkstatt-Stopp? Ja, tatsächlich – und geplant. Denn schon vor einiger Zeit wurde unsere Getriebe geschweißt. Es hält, aber es pfeift ganz schön. Auf langen Strecken ist das anstrengend. Da wir außerdem nicht riskieren wollen, dass es uns um die Ohren fliegt, wenn wir länger unterwegs sein wollen, haben wir Ausschau gehalten nach einem “neuen-alten”.

Bei den Autoliebhabern wurde schließlich ein Getriebe, das für uns auch passt, zu einem fairen Preis angeboten. Kurzer Gegencheck mit der Autowerkstatt unseres Vertrauens: “Ja, das sieht gut aus. Bestellt es!”

Und das haben wir getan: Anlieferung direkt nach Lambsheim zu Roland König. Da wir keinen Zeitdruck haben, können wir unseren Bus hinbringen, wie es für uns passt. Es steht keine Wochenend-Tour an, dafür aber Besuche in der Pfalz. Also fahren wir mit dem Bus zum Wandern nach Hambach und stellen unseren T4 anschließend in Lambsheim ab.

Zum darauffolgenden Wochenende ist er fertig. Das Getriebe ist getauscht und tatsächlich ist das Fahren nun auch sehr viel angenehmer. Im gleichen Zug wird auch das Tragführungsgelenk gewechselt. Der Vorbesitzer hatte breite und große Reifen aufgezogen gehabt. Die haben wir zwischenzeitlich getauscht. Allerdings hat die Konstruktion wohl dem einen Tragführungsgelenk geschadet. Für knapp 100 Euro gibt es nun also zwei neue.

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Meist fällt bei solchen Arbeiten ja gleich auch noch etwas anderes auf – obwohl wir vor nicht allzu langer Zeit erst in der Werkstatt waren für den TÜV. Hinten rechts war getriebeseitig eine Achsmanschette nicht mehr im besten Zustand. Für 17 Euro hat Roland König und sein Team diese erneuert.

Und: Das Kühlmittel-Blinklicht lässt uns nun auch endlich in Ruhe. Mit dem ganzen Kühlmittel-Kreislauf hatten wir im vergangenen Jahr richtig Probleme gehabt. Unter anderem war der Wärmetauscher geplatzt. Doch auch nach dem entsprechenden Austausch blinkte die Warnleuchte für das Kühlwasser weiter. Da wir ab und an auch Flecken unter dem Auto hatten, wurde in der Werkstatt die Zusatzwasserpumpe ausgetauscht. Da das Blinken blieb, wurde zwei Mal der Wasserbehälter ausgetauscht.

Das Blinken blieb – und bei uns ein leicht mulmiges Gefühl nach all den Ereignissen rund um die Kühlung im vergangenen Jahr. Erneut die Bitte an die Werkstatt, doch noch einmal alles durchzuchecken. Und endlich die Lösung: Im Tachofeld wurde ein Kurzschluss gefunden und beseitigt. Das Blinken ist weg!

Nun also sind auch all die Baustellen am Bus erledigt – und wir hoffen, nun mal ein wenig Ruhe zu haben. Der nächste Bus-Urlaub kann nun auf jeden Fall kommen.

Jule Lumma

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Leitung Digital bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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