Trekking Nepal
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Jahresrückblick 2019

Zum Jahresrückblick 2018 haben wir geschwärmt: “Das war ein richtig tolles Jahr, was das Reisen betrifft. Wir waren viel unterwegs und haben viel gesehen.” 2019 können wir uns auch alles andere als beschweren, was unsere Reiselust betrifft. Schauen wir mal zurück.

Das Jahr begann gleich mit einem Kurztrip in die Eifel mit Jules Familie. Wir bummelten durch Bad Bertrich und Daun, unternahmen kleine Wanderungen, waren schwimmen und in der Sauna und stoppten auf dem Rückweg bei der Hängeseilbrücke Geierlay. Ein sehr entspannter Start ins Jahr 2019.

Rund 100 Meter über dem Boden verläuft die Geierlay-Brücke.

Ein Tagesausflug auf den vereisten Großen Feldberg im Taunus, dann stand schon für Jule ein verlängertes Wochenende in Basel an. Wer die Stadt in 360-Grad-Fotos entdecken mag – nur zu!

Im März zog es uns mit unserem Bus ins deutsch-französische Grenzgebiet. Bitche, Burg Falkenstein und Hornbach sowie ein Stopp im Outlet in Zweibrücken, eine Regenfahrt durch Blieskastel und Niederwürzbach standen auf dem Programm. Trotz Regenwetter genossen wir es sehr, mit dem Bus unterwegs zu sein. Daher war es umso mehr entäuschend, dass wir über Ostern mit dem Bus nicht weiter als in die Vorderpfalz kamen und dann stehen blieben. Kurzerhand verbrachten wir Ostern zu Hause und unternahmen Tageswanderungen – zum Mittelrheinsteig nach Boppard und zum Erbeskopf.

Der Mai stand ganz im Zeichen unserer Hochzeit – wir feierten viel und schön mit vielen lieben Menschen. Was für eine tolle Zeit – da brauchte es kein Wegfahren. Doch kaum waren die Feierlichkeiten vorbei, das gröbste aufgeräumt, nahm die Sehnsucht nach Meer zu. Wie gut, dass wir einen Bus haben und so fuhren wir kurzerhand über Belgien nach Holland ans Meer.

Essen im „Strandpaviljoen De Banjaard“.

Entspannt am Meer entlang laufen, lesen und mit dem Bus da hin zu fahren, wo es uns gefällt – wir genossen den ersten längeren Trip mit unserem Bus sehr. Über Münster und Westerkappeln mit Hochzeit feiern von Freunden ging es dann wieder zurück nach Mainz, um kurz darauf wieder aufzubrechen. Pfingsten verbrachten wir mit lieben Freunden in einer Wagenburg an unterschiedlichsten Orten im Hunsrück.

So lässt es sich wunderbar rasten.

Absolutes Freiheitsgefühl, einfach dazu stehen, wo es schön ist! Nach einer ungemütlichen, windigen und regnerischen Nacht draußen und einem gemütlichen Abend mit viel Palawer, Lachen und Rotwein im Bus an der Salzlackwiese bei Dörrebach fuhren wir am nächsten Tag Richtung Schmidtburg und weiter nach Dill. Es war einfach nur schön und wir müssen dies unbedingt 2020 wiederholen.

Im Juli verbrachten wir ein Wochenende in Dresden und während Lukas bereits Richtung Österreich unterwegs war, besuchte Jule mit ihrer Familie das Dynamikum im Pirmasens.

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Im August reiste Jule dann schließlich auch nach Villach zur Bundesfahrt der Pfasfinder*innen. Von dort aus zog es uns – leider ohne unseren eigenen Bus – weiter nach Slowenien. Gemeinsam mit Lena und Kiran verbrachten wir dort ein paar tolle Tage mit vielen Wandertouren. Auf dem Rückweg stoppten wir am Mangart – mal wieder war die Berglust so hoch, dass wir uns kurz danach zu Hause zumindest zu kleinen Hiwweltouren aufmachten.

Und dann kam das Highlight des Jahres: Unsere Reise nach Nepal! Das Land, die Menschen, die Kultur, die Herzlichkeit und natürlich die Landschaft – all das hat uns sehr beeindruckt und schnell waren alle anderen Themen vergessen. Wir genossen die Zeit sehr! Wer das einmal in 360-Grad-entdecken mag, sollte in unserem entsprechenden Blog-Beitrag vorbei schauen. Und natürlich war vor allem das knapp einwöchige Community-Trekking auf den Mohare Danda mit großartigem Blick auf die Gipfel des Annapurna-Massivs ein einzigartiges Erlebnis, das wir nicht missen wollen.

Nepal Community Trekking Mohare Danda
Unser Highlight-Moment 2019: Sonnenaufgang am Mohare Danda.

Auf dem Weg nach Nepal stoppten wir übrigens in Istanbul. Wir verbrachten einen tollen Tag in der schönen Stadt am Goldenen Horn. Hätten wir keinen Zwischenstopp auf dem Weg nach Kathmandu einlegen müssen, wären wir so schnell wohl nicht in Istanbul gelandet. Aufgrund der politischen Verhältnisse sind wir hier eher zögerlich. Auch hat es Lukas prinzipiell ja schwer, an Orte zu reisen, an denen Jule schon war… 😉

Im November waren wir wenig unterwegs, beschäftigten uns viel mit dem Busausbau und nutzten einen Sonnentag für eine Wanderung im Rheingau. Von Rauenthal ging es über Kiedrich nach Eltville und wieder zurück.

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Ende des Jahres lässt sich festhalten: Wir waren mal wieder viel unterwegs. Immer wieder kommt doch mal das Gefühl auf: Hätten wir nicht noch… Warum waren wir eigentlich nicht… Doch wenn man diese Zeile so niederschreibt, später noch Packen für eine Woche unterwegs sein im Elsaß und in den Alpen ansteht und die Reiseplanung 2020 schon im vollen Gange ist, wird einem klar, welche privilegiertes Leben wir führen, um so viel #Reiselust ausleben zu dürfen.

In diesem Sinne: Auf einen spannendes und abenteuerlustiges Jahr 2020!

Jule Lumma

Pfälzerin, Redakteurin, Fernweh-Geplagte. Pfadi, Abenteuer-freudig und gerne unterwegs. Als Leitung Digital bei der VRM und ausgebildete Redakteurin sorgt Jule dafür, dass alle Reiseerlebnisse sich im Blog wiederfinden. Abseits vom Dokumentieren kümmert sich Jule um die Orga und Planung vorab, denn das Reisegefühl startet bereits bei den Vorbereitungen.

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